Digitalisierung des Berufsalltags

Stellen Sie sich einmal vor, dass in Ihrem Büro für einen Tag der Strom ausfällt. Sie werden feststellen: Allzu viel würde an Ihrem Arbeitsplatz vermutlich nicht mehr funktionieren. Die Erkenntnis aus einer solchen Vorstellung lautet also, dass viele Arbeitsschritte schon heute digitalisiert sind. E-Mails, Videokonferenzen und Online-Recherche sind aus unserem beruflichen und privaten Alltag nicht mehr wegzudenken. Wir zeigen, mit welchen Veränderungen in Zukunft zu rechnen ist und wie die ManpowerGroup innovative Technologien bereits einsetzt. 

 

 

Veränderungen in der Berufswelt

Auch der Arbeitsmarkt wird sich in den kommenden Jahren grundlegend verändern. Einige Berufe werden überflüssig, während in anderen Branchen neue entstehen werden. Aus diesem Grund werden bis zum Jahr 2035 insgesamt keine größeren Beschäftigungsverluste auftreten. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) aus dem vergangenen Jahr. Seit dem 1. August 2018 können sich junge Menschen beispielswiese erstmals zum Kaufmann oder zur Kauffrau für den E-Commerce ausbilden lassen. Der neue Ausbildungszweig ist eine Reaktion auf den immer stärker wachsenden Online-Handel. Auch in der IT-Branche finden sich Berufsbilder aus der analogen Welt wieder. Exemplarisch haben wir den Beruf des IT-Forensikers an anderer Stelle bereits vorgestellt. Die rasanten Entwicklungen am Arbeitsmarkt haben zur Folge, dass auch die Arbeitnehmer ihre Fähigkeiten regelmäßig ausbauen sollten, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. Dafür eignen sich berufliche Weiterbildungen besonders, die Sie auch bequem online absolvieren können. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie mehr zu dem Thema. 

 

 

 

Digitale Tools im Arbeitsalltag

Digitale Technologien sind mittlerweile auch im Arbeitsalltag nahezu überall präsent. Sie vereinfachen Arbeitsprozesse und eröffnen neue Möglichkeiten. Kaum ein Beruf kommt beispielsweise ohne E-Mails aus. Eine ähnlich grundlegende Erneuerung könnte in Zukunft die Einführung einer Mitarbeiter-App sein, die in erster Linie der internen Kommunikation und Organisation dient. Über eine solche App können Sie sich mit Ihren Kollegen absprechen, Ihre Arbeitszeit für bestimmte Projekte eintragen oder wichtige Informationen in einer zentralen Datenbank abrufen. Der Vorteil einer App ist, dass Sie damit alle Mitarbeiter im In- und Außendienst flexibel erreichen können, denn das Smartphone ist inzwischen zum ständigen Begleiter geworden. Das Intranet befindet sich dann nicht mehr am stationären PC, sondern in Ihrer Hosentasche.

Auch Künstliche Intelligenz (KI) wird Ihnen im Arbeitsalltag immer häufiger begegnen, beispielsweise zur Auswertung und Analyse riesiger Datenmengen. Bei der Organisation und Planung helfen KI-basierte Anwendungen, die zum Beispiel optimale Meeting-Termine für Sie und Ihr Team erstellen oder die Buchung einer Dienstreise übernehmen. Die Künstliche Intelligenz ersetzt den Menschen nicht, sondern übernimmt zeitraubende Aufgaben. Dadurch können Sie sich künftig noch stärker auf Ihre Kernfähigkeiten konzentrieren. 

 

 

KI-Plattform der ManpowerGroup

Die ManpowerGroup Italia hat eine KI-gestützte Plattform namens Visi-Skill entwickelt. Die Software analysiert Daten und Informationen der Mitarbeiter und generiert für den Arbeitgeber daraus eine Datenbank mit den Qualifikationen der eigenen Belegschaft. Dafür nutzt Visi-Skill Semantik und erfasst die spezifischen technischen Skills und menschlichen Stärken der Mitarbeiter. Aus diesen Daten erstellt die Software ein KI-Dashboard, das zukünftige Entwicklungen für bis zu drei Jahre prognostizieren kann. Damit können Führungskräfte frühzeitig mögliche Lücken erkennen und ihre Mitarbeiter entsprechend weiterbilden oder neues Personal einstellen. Auch potenzielle externe Kandidaten können mithilfe der KI analysiert werden. Nach erfolgreichem Start in Italien will auch die Manpower Group in Deutschland Visi-Skill in Zukunft einsetzen.